Über LaLeLu / Presse

SANGESKÜNSTLER VON LALELU LASSEN DIE PUPPEN TANZEN

A-Capella-Quartett begeistert 300 Konzertbesucher in CD-Kaserne
Cellesche Zeitung, 12.12.2009



 

Die a-cappella-Gruppe LaLeLu, Sören Sieg, Jan Melzer, Tobias Hanf und Sanna Nyman sang nicht nur in der Celler CD-Kaserne – sie ließ auch zu einem ihrer Stücke die Handpuppen tanzen. LaLeLu hat Celle im Sturm erobert.
CELLE. Die kleine Halle der CD-Kaserne war am Donnerstagabend mit 300 Menschen rappelvoll und im kommenden Jahr werden es doppelt so viele werden, wenn jeder begeisterte Konzertbesucher noch einen mitbringt. Und so viele passen in die große Halle des Veranstaltungszentrums.
Celle dankte dem Quartett für seinen a-cappella-Gesang mit lang anhaltenden Ovationen. Für einen zauberhaften Abend sorgten die engelsgleiche Sanna Nyman, der geistreich-charmante Conferencier und Arrangeur Sören Sieg, der plattdeutsche Julio Iglesias alias Jan Melzer und der Wittinger Tobias Hanf, der als Bass der Gruppe unglaubliche gesangliche Qualitäten hat und zudem ein begnadeter Parodist ist.
Viele Besucher fragten sich, warum der vierte und letzte Auftritt einer der führenden deutschen a-cappella-Formationen in diesem Herbst in der kleinen Halle 16 über die Bühne ging und nicht in der mehr als doppelt so großen Halle 10. LaLeLu ist aber noch nicht bekannt genug in Celle. Noch nicht. Denn nach diesem Auftritt haben die drei Männer und die schöne Finnin die Herzen vieler Celler erobert. Die begnadete Musical-Darstellerin ist eine absolute Bereicherung für LaLeLu und gibt mit ihrer glockenhellen, alles erhellenden Stimme der Gesangsgruppe einen ganz besonderen Klang.
Hinzu kommt Tobias Hanf, der viel mehr ist als nur ein Bass mit einer angenehme weichen Stimme. Er schmettert Arien genauso gut wie er Politiker und andere Prominente parodiert. Das honorierte das Publikum besonders. Jan Melzer brillierte mit seiner grandios schmalzigen Julio-Iglesias-Parodie und Sören Sieg mit seiner augenzwinkernden Nummer als Reinhard Mai.
In einem Streifzug durch die Musikgeschichte erstehen Harry Bellafonte, die Beatles und Heintje wieder auf. Ein Wunder in der Weihnachtszeit? Nein, einfach nur Beispiele für die enorme Bandbreite des Sangeskünste, die auch George Michael, Herbert Grönemeyer und Helge Schneider abdecken.
Und zu alle dem gibt es auf der Bühne noch viel mehr zu sehen als die sexy und sich schlangengleich bewegende Sanna Nyman und drei tanzende, hüpfende und schauspielernde Sänger. Denn sie schlüpfen in immer wieder neue Rollen und zaubern kleine, runde Szenen vors Auge des Betrachters. Einer der Höhepunkte dieses Weihnachtskonzerts war die Puppentheater-Aufführung zu dem Lied „In der Weihnachtsmetzgerei“. Das müssten die Künstler beim nächsten Mal sicher streichen. Dafür ist die große Halle einfach zu groß.
Celle will mehr von diesen vier positiven Menschen sehen und hören.  Andreas Babel

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