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Tourtagebuch 2009/05


Liebes Tourtagebuch,

Da bin ich wieder! Der fünftägige Tourspaß sitzt mir in den Knochen, die Erkältungs- und Heiserkeitsreste wollen nur langsam meinen Körper verlassen, aber ich werde trotzdem von unserer “hochspannenden“ Rheinfelden – Schwäbisch Gmünd – Ottobeuren – Unterschleißheim – Staufen -Tour berichten!

Die Zugfahrt nach Freiburg gab mir genügend Zeit, meinen zugemüllten Laptop aufzuräumen und sämtliche Folgen meiner Lieblingsserie “Sex and the City“ zu gucken.
In Freiburg angekommen, wartete Tobi schon auf uns im schicken Wagen, den wir für die kommenden vier Tage gemietet hatten (VW Multivan mit Ledersesseln, Sofa, Tisch und Dampfsauna). Ab nach Rheinfelden, aufbauen, spielen, abbauen und hin zum fantastischen Italiener, der eine Teigware zauberte, die mich umhaute: Tortellini mit Ricotta- und Kürbis-Füllung mit butteriger und tomatiger Zaubersoße. Fantastico!!! Ach, die Show war übrigens auch gut ;-). Gefühlt ausverkauft, haha!


Am nächsten Morgen fuhren wir nach Schwäbisch Gmünd. Nach der Ankunft gab es Minihaxe mit Kartoffelpüree und Sauerkraut und dazu eine ordentliche Ladung Spätsommer. Um die 25 Grad samt fettestem Sonnenschein. Abends dann ’ne Ladung „Grundlos Eitel“ ohne Komplikationen.





Am nächsten Tag stand Ottobeuren auf dem Spielplan. Das Stadtbild wurde von einer beeindruckenden Basilika dominiert, die mehrere Reliquien (mumifizierte “heilige“ Skelette in Vitrinen) beherbergte. Sehr faszinierend für ein kleines, protestantisches Mädchen aus Finnland und „knips knips“, sagte die Kamera!

Bei der Show am Abend herrschte Bombenstimmung. Viele gut gelaunte Menschen, die den LaLeLu-Humor teilten. Welch ein Luxus! Auch das Hotel war erstklassig. Nach der Show gab’s noch eine “Anti-Wrinkle-Maske“ und ein “Zitronengras-Aloe Vera“-Bad.

„Wrinklefrei“ ging’s am nächsten Tag nach Unterschleißheim. Altbekannter Veranstaltungsort, altbekanntes Restaurant und dasselbe Essen wie im Jahr zuvor. Außerdem noch eine lokale Spezialität: Kartoffel-Steinpilzsuppe im Brot serviert.
Am Abend gab’s dann „Upps, die Pannenshow“! Mitten im ersten Act wurde es auf einmal dunkel. Das Lichtpult was abgestürzt! Nach der amtlichen „Munkelpause“ gab es weitere kleine ungeplante Extras, die mir persönlich sehr gut gefielen. Es hält frisch!

Die letzte Autotour führte uns nach Staufen, ein kleines süßes Städtchen unweit von Freiburg, wo Dr. Faust seine Seele an den Teufel verkauft hat. Nach einem Bummel durch die Altstadt bin ich durch den Wein auf die nahe liegende Burgruine gepilgert, wo man weit über den Schwarzwald gucken konnte.


Abends haben wir im Spiegelzelt gespielt. Fantastische Stimmung! Es hätte keinen schöneren Abschluss für unsere Tour geben können.

Und jetzt, meine lieben Leser, geht’s in die Herbstferien, nach Bella Italia!

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