Liebe Freunde, es ist unfassbar.
Eigentlich haben wir ihm ja in dem Lied "grundlos eitel" bereits einen Ehrenplatz zugewiesen, aber es muss sein: die Goldene Pomade für Oktober geht an:
(Gottes Rezitator)
Begründung der Jury:
Wir alle lieben Ben Becker für seine liebevoll zur Seite geschleuderte Tolle und seine Diesel-Stimme. Wie ein 68er-Ford Mustang mit 12-Zylindermaschine blubberte er sich schon durch so manchen Text, daß er leider vor lauter Schönheit den Inhalt vollkommen vergaß. Aber auch vollkommen! Aber gut, das Schnurren einer Katze ist auch nicht Proust. Und Elmar Gunsch kann das auch.
Doch jetzt hat Ben Becker endlich die Niederungen des Curd Jürgens-Geknurres verlassen und sich in Eitelkeitssphären aufgeschwungen (jawohl: aufgeschwungen), die eigentlich eine Platin-Pomade verdient hätten:
Er läßt sich offiziell als Gottes Stimme bewerben, bzw. "so könnte Gott gesprochen haben"!
Beim "Fischer und sin Fru" würde er jetzt sofort wieder in seinem Pisspott sitzen.
Was für eine Plakat-breite Blasphemie!
Das ist Rekord! Sich in seiner Eitelkeit mit Gott zu vergleichen, ist eigentlich schon die Spitze. Das wird nie, nie wieder einer erreichen! Wir wissen gar nicht, wie wir die nächste GOLDENE POMADE verleihen sollen!
Aber - jetzt kommts - DAS IST NOCH NICHT ALLES!!!
Wer genau hinsieht, erkennt, daß Ben Becker auf dem Plakat Nasenbluten hat!
Gemaltes Nasenbluten!
Was will er sagen?
- Ist dies eine Schulhof-taugliche Marienerscheinung? Mit Verlaub: Hat er sie noch alle?
- Oder ist er mal wieder nur so derartig stolz auf seine Stimme, als wolle er sagen:
"Schaut mal, ich kann so toll vorlesen, daß man davon Nasenbluten bekommt!"?
Wir versuchen seitdem Abend für Abend beim Vorlesen für unsere Kinder wenigstens eine anständige Rotzfahne hinzubekommen; bisher ohne Erfolg. Wir arbeiten weiter dran.
Zum Schluß muß leider erwähnt werden, daß Ben Becker sich von der "Zero tolerance-Band" begleiten läßt, was uns im Zusammenhang mit religiösen Fanatikern ein wenig frösteln läßt...
trotzdem tolerant:
LaLeLu