Hommage an Sören - von Jan - hier zu hören: NICHTS REIMT SICH AUF SÖREN!
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Hier findet ihr Sörens Steckbrief ...
Er ist französischer Liebhaber, Mozart und Harald Schmidt in einer Person. Das Mastermind von LaLeLu textet, komponiert und arrangiert praktisch ununterbrochen. Als hoher Tenor läßt er Chris de Burgh, Sting und Michael Jackson locker hinter sich.
Sören spielt Blockflöte
Schon mit fünf Jahren räumt Sören mühelos alle Preise bei Jugend Musiziert ab: in Blockflöte, Geige, Fingerschnipsen und Wutgeheul. Als geborenes Wunderkind kommt er mit fünf in die Schule, überspringt die zweite Klasse und ist fortan immer zwei Jahre jünger und drei Köpfe kleiner als seine Mitschüler. Unverkennbar im Bild ganz rechts neben seinen Geschwistern Sönke (heute Keyboard-Programmierer) und Katrin (heute Jelinek-Expertin an der Georgetown University, Washington D.C.).
Sören verweigert total
Nach dem Abitur arbeitet Sören erst ein Jahr für die taz, ehe er 1986 gemeinsam mit Heiko, Dirk und Frank den Zivildienst abbricht: das erste westdeutsche Totalverweigererkollektiv, Die Desertöre! (Im Bild von links: Heiko, Sören, Dirk, Frank) Zur Wehrpflichtbeerdigung in der Hamburger Fabrik am 1.10.1986 kommen u.a. Hans Scheibner, Abi Wallenstein, Herrchens Frauchen und die Goldenen Zitronen...
Sören taucht in die Kleinkunst ein
Sören studiert dann jahrelang Soziologie in Hamburg und Bielefeld und finanziert sich dieses Unterfangen als Klavierbegleiter: Mit Monty Arnold (im Bild rechts), Annette Mayer, Lilli Walzer, Joe Luga u.v.a. tourt er durch ganz Deutschland und erkennt: That’s it! --- Einen Saal zum Brodeln zu bringen ist irgendwie doch geiler, als Jürgen Habermas zu widerlegen! --- und macht 1991 die Aufnahmeprüfung an der Hamburger Musikhochschule.
Im selben Jahrgang: Tobias und Jan...Wir überlegen, ein a-cappella-Quartett zu gründen...
Der Rest ist Geschichte!
Sören schreibt und wird Papa
Daß Sören zwei Romane geschrieben und den Gabriel-Laub-Satirikerpreis gewonnen hat, wollen wir hier der Bescheidenheit halber gar nicht erwähnen... auch nicht seine bis Japan vorgedrungenen Blockflötensuiten Djaboué (erschienen bei Tonger), pina ya phala, mavumo ya uana (beide Moeck-Verlag) und Celebration (Ascolta)...nein: erwähnt werden sollen hier nur noch die beiden allergrößten LaLeLu-Fans: Julia (*1998) und Jakob (*2000) sind nicht nur mindestens so albern wie ihr Papa, sie singen und dichten auch bereits ebenso eifrig... Außerdem der Mann, von dem Sören das alles geerbt hat, sein Satiriker-Vater Wolfgang Sieg nämlich. Der hat nicht nur "Ohlsdorf lebt!" und achtzehn weitere Bücher veröffentlicht, sondern auch alle plattdeutschen Texte für LaLeLu geschrieben. Sörens besonderer Dank gilt außerdem: seiner zauberhaften Frau Birgit, seiner Mama (sie hat ihn 1966 zur Welt gebracht!), seinem geduldigen Geigenopa Heinrich Paff, seinem Moderationsvorbild Heinrich von Gyldenfeldt... und Joe Luga: wer ihn nicht kennt, weiß nicht, was Kleinkunst ist!!!
Bisher sind zwei LaLeLu-Songbooks von Sören erschienen:
(Beide zu bestellen unter unserem Shop auf dieser Homepage)
Auf CD:
Literatur:
Aufzeichnungen aus dem Untergrund. In: Ziegel, Jahrbuch für Hamburger Literatur 2000/2001.
ISBN 3-933374-65-0
Noten: