Über LaLeLu / FAQ
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FAQ (Dauernd gefragte Fragen)

Warum heißt Ihr eigentlich LaLeLu?

Darüber gibt es vier Theorien.
1. Die historisch-materialistische:
Wir haben uns 1974 kennengelernt im sozialistischen Kinderladen Die Roten Rüben und gründeten dort die allererste Kinder-a-cappella-Boygroup der Welt. Wir begannen als reine Heinz-Rühmann-Coverband und LaLeLu war unsere erste #1-Hit-Single. 35 Jahre später kam Sanna dazu und wir sattelten auf Comedy um. Unser letztes Programm im Jahre 2031 (da wird Sörens Lebensversicherung fällig) wird auf jeden Fall ein reines Schlafliedprogramm sein.
2. Die semiotische:
LaLeLu ist eine Chiffre, die verschiedene geheime Botschaften enthält, über deren Bedeutung der CIA, der MOSSAD und der KGB uneins sind:

  • Laster, Leid und Lustigkeit
  • Lack, Leder und Luder
  • Lachs, Leguan und Lurch
  • la leggiera luna (italienisch: der leichtfüßige Mond)
  • Lasst Lennie in (Winsen an der) Luhe!
  • la le lu (franz: der die das)
  • Lachen, Lesen, Luschern
  • Laber nicht, Lerne, du Lump!
  • Lang lebe Lumumba! (erster Ministerpräsident des unabhängigen Kongo 1960)
  • Lappland, Lettland, Lummerland!

3. Die bürokratische:
Uns wurde der Name 1994 von der ZVB (Zentralstelle zur Vergebung von Bandnamen) in Wuppertal zugewiesen, nachdem die Speed Metal Band "The Dark Horses of Apocalypse" damit unzufrieden gewesen war.
4. Die trivial-evidente:
Wir hießen das erste Jahr SingApur, bis die a-cappella-Gruppe Singer Pur uns diesen Namen gerichtlich untersagte. Dann hießen wir etwa eine Woche SingTonic, bis wir feststellten, dass es in der Schweiz schon eine gleichnamige a-cappella-Band gab. Dann waren wir verzweifelt. Und fanden in der Titanic das Gedicht "Hessen nimmt Abschied" von Heinz Rühmann, das mit den schönen Versen endete: Drum klappt den Deckel feste zu / sonst singt der wiedä LaLeLu!
Das gab den Ausschlag.
PS: Simone Borowiak schrieb später noch den Bestseller Frau Rettich, die Czerny und ich und lebt heute als Simon Borowiak in Hamburg.

 

Sanna, wie ist das so mit drei Männern?

Ganz geil ... Nee, im Ernst: Ich habe im zarten Alter von 30 Jahren auf einem Schlag drei Brüder bekommen. Alle drei vollkommen unterschiedlich, aber zum Glück sehr liebenswert. Es wird nie langweilig und es wird extrem viel gelacht und „rumgespackt“, wenn wir zusammen sind. Natürlich herrscht nicht immer nur fröhliche „Klassenfahrtstimmung“, dafür haben wir alle vier zu „starke“ Charaktere. Aber wie es so unter Geschwistern ist, mal reibt man sich aneinander und danach ist alles wieder gut. Das „Prinzessen-Bonus“, das ich als einzige Frau in der Gruppe habe, ist ganz nett, aber man gewöhnt sich dran. Ich persönlich habe eher das Gefühl, dass ich langsam zu einem „Kerl“ mutiere ... Was nun noch fehlt, ist das brennende Interesse an Sport, Politik, Autos und Frauen. Kommt vielleicht noch. ;-) Also, kurze Zusammenfassung: Ich habe meine drei Jungs kennen, lesen und lieben gelernt, bin dankbar und glücklich über die Arbeit bei LaLeLu und die Herausforderungen, die es mit sich bringt, on- und offstage. Auf ein Neues!

 

Seit wann gibt es LaLeLu a cappella comedy?

Seit 1995. Damals trafen sich Sören, Tobi, Jan und Stefanie, um für eine Semesterfeier ihres Studienganges Schulmusik einen Partyspaß einzustudieren. Um es mit einem Witz-Klassiker zu sagen: Aus Spaß wurde Ernst und Ernst ist jetzt 15 Jahre alt.

 

Wie kommt Ihr immer auf diese Ideen?

Also, erstens ist Sören als kleiner Junge (ja, auch Sören hat mal klein angefangen...) in einen Topf mit Ideen-Zaubertrank gefallen. Der hinterlässt Ideen wie andere Fußspuren am Strand.
Und zweitens reden wir die ganze Zeit nur über nichts anderes als LaLeLu (Grundlos eitel) und so entsteht meistens in unserem Band-Bus der Rest.

 

Kann man davon leben?

Nein, man muss!

 

Welches Stimmfach habt Ihr?

1. Einfache Antwort:
Oben, zweimal Mitte und einmal Unten, aber mit Majo ...
2. Komplizierte Antwort:
Sanna ist ein Mezzosopran mit den Stilrichtungen Soul, Tango und Helium.
Sören ist ein hoher Tenor mit den Stilrichtungen Chanson, Sting und Freddie Mercury.
Jan ist entweder ein flacher Bariton (er kommt nicht richtig runter) oder ein kurzer Tenor (er kommt nicht richtig hoch). Stilrichtung Deutschrock ... Gesangsparodie.
Tobi ist ein Bass-Bariton mit gut ausgebauter Höhe und geradezu unappetitlicher Tiefe.
Stilrichtung: Belcanto, Country, Polit-Parodie und alte Männer aus dem Osten der Republik.

 

Wie oft tretet Ihr im Jahr auf?

Ungefähr 120 bis 140 mal, je nach Jahr. In Schaltjahren bis zu 141 mal ...

 

Ist das nicht hart für Euch und Eure Familien?

Also erstmal für uns Mathematiker: Das Jahr hat 365 Tage. 365 durch 2 ergibt: 182,5.
Wir haben also über die Hälfte des Jahres keine Auftritte. Außerdem haben wir mit unserer Agentur vereinbart, dass wir niemals mehr als fünf Auftritte am Stück machen und niemals mehr als 15 Auftritte im Monat. Dadurch sind wir immer mindestens einmal pro Woche zu Hause und kommen nicht in dieses Seefahrer-Syndrom, in das manche Musiker verfallen, die in der Tat ganze Monate am Stück weg sind und danach von ihren Kindern nicht mehr wiedererkannt werden; und von ihren Frauen erst recht nicht ...

 

Warum a cappella mit Comedy?

A cappella-Singen ist eine tiefe Leidenschaft. Wer jemals selber a cappella gesungen hat, oder ein gutes a cappella-Konzert besucht hat, weiß um das sinnliche Vergnügen, das reiner a cappella-Gesang bereiten kann. Es war immer unser Traum und wir leben ihn.
Und in unserem speziellen Falle gilt das Gleiche für die Comedy. Wir sind so eine Art komödiantischer König Midas: Alles, was wir anfassen, wird lustig. Tschulligung.

 

Wer ist der kreative Kopf der Gruppe?
Bzw.: Wie kommt Ihr immer auf Eure Ideen?

Der kreative Kopf ist Sören Sieg, unser Komponist, Arrangeur, Texter, Moderator, hoher Tenor, Improvisator und wahrscheinlich der beste Tänzer der Band. Immer wenn wir ein neues Programm planen, überschüttet er uns mit seinen fantastischen Ideen, dass wir uns die Knie kaputtlachen. Die anderen Ideen entwickeln wir gemeinsam auf unseren endlosen Fahrten durch Deutschland im Auto oder in der Bahn ... oder an der Hotelbar ... Und Sören verschwindet dann in seinem Musikkeller, um dann völlig blass und ausgemergelt mit einem genialen neuen Programm herauszukommen. Wir nennen ihn in diesen Phasen immer "die Made".
Wir anderen steuern in der Regel ein Lied pro Programm bei. So haben wir bei „Grundlos eitel - Das Deutschlandprogramm“ alle gemeinsam den Bundesland-Battle geschrieben, Sanna den „Sauna-Tango“, Tobi „Kein schöner Land“ und Jan „Eiskonfekt“.

 

Sie kommen ohnehin viel herum in Deutschland - Wo leben Ihre besten Fans?

Fiese Fangfrage! Aber: Wie auch immer man diese Frage beantwortet, eins ist sicher: Die besten Fans der Welt leben auf jeden Fall in ... (Auftrittsort einfügen)!

To be continued...

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